Antonín Dvořák – Sinfonie Nr. 9: Aus der neuen Welt

Demnächst spielen - Dienstag 18.04.2017 20:00
Dvořáks letzte, neunte Sinfonie, gehört zu den bedeutendsten Juwelen der Musikgeschichte. Mehr als ein Jahrhundert erklingt sich in den Konzertsälen in der ganzen Welt in Aufführungen der besten Orchester und die Anzahl der Aufnahmen nimmt einen der vordersten Plätze der Weltrangliste ein. Die Sinfonie erklang symbolisch auch bei der Landung des ersten Menschen auf dem Mond. Uraufgeführt wurde sie im Jahre 1893 in der Carnegie Hall in New York, wo Dvořák in den Jahren 1892-1895 als Direktor des Nationalkonservatoriums wirkte. Es handelt sich um das erste, in Amerika verfasste Werk, welches die Entdeckung der neuen Welt widerspiegelt (aber auch die Sehnsucht nach der Heimat). Zweifelsohne wurde sie von der Musik der schwarz-amerikanischen Musik inspiriert (wobei allerdings im Trio des Scherzos gleichzeitig ländliche böhmische Musik und das Gurren von Tauben erklingen). Die Sinfonie kann als ein Werk mit programmatischem Charakter betrachtet werden: Als Ausgleich zur verlockenden Stimme Amerikas.
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